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Favoritensiege und eine Überraschung

Achtelfinal-Tag bei BOSS German Padel Open

Foto: Kenny Beele

Am Donnerstag standen die BOSS German Padel Open presented by SIXT im Zeichen der Achtelfinalspiele der Männer und Frauen. Dabei war die komplette Riege der Top10-Spieler*innen des aktuellen Rankings der World Padel Tour (WPT) gefordert.

Den Startschuss am Achtelfinaltag gaben niemand Geringeres als die Nummer 1 und 2 der Welt bei den Frauen: Ariana Sánchez und Paula Josemaría. Die beiden Spanierinnen ließen ihren Landsfrauen beim 6:1 und 6:1 keine Chance und unterstrichen damit eindrucksvoll ihre Ambitionen auf den Turniertitel in Düsseldorf. Ebenfalls in die Runde der letzten Acht schafften es Delfina Brea (7. Im WPT-Ranking) und Beatriz González (5.). Das Duo gewann gegen Marta Talaván und Nuria Rodríguez, die tags zuvor noch das deutsche Duo Denise Höfer und Victoria Kurz auf dem Center Court im CASTELLO bezwungen hatten.

Für das Viertelfinale der Frauen sind qualifiziert:
• Ariana Sánchez (1.) & Paula Josemaría (2.)
• Tamara Icardo (9.) & María Virginia (8.)
• Delfina Brea (7.) & Beatriz González (5.)
• Verónica Virseda (17.) & Claudia Jensen (11.)
• Claudia Fernández (20.) & Victoria Iglesias (19.)
• Gemma Triay (3.) & Marta Ortega (6.)
• Lucía Sainz (15.) & Patricia Llaguno (18.)
• Alejandra Salazar (4.) & Sofia Araujo (10.)

Favoritensiege und eine Überraschung bei den Männern

Bei den Männern schafften mit einer Ausnahme die favorisierten Padel-Duos den Sprung ins Viertelfinale. Mit dabei sind unter anderem Miguel Yanguas (17.) und Fernando Belasteguín (12.), an denen sich in der Hauptrunde Vincent Jülich und Daniel Lingen die Zähne ausgebissen hatten.

Die Hauptrunden-Bezwinger des zweiten deutschen Männer-Duos um Johannes Lindmeyer und Matthias Wunner hatten im Achtelfinale die härteste Nuss zu knacken. Und tatsächlich war das Nummer-1-Team Agustín Tapia und Arturo Coello auch für Iván Ramírez und Pablo García eine zu hohe Hürde.

Für eine kleine Überraschung sorgten Valentino Libaak (41.) und Leandro Roman Augsburger (31.) eine kleine Überraschung. Sie schalteten das im WPT-Ranking deutlich besser platzierte Team Jerónimo González (9.) und Javier Garrido Gómez (15.) aus.

Für das Viertelfinale der Männer sind qualifiziert:
• Federico Chingotto (8.) & Francisco Navarro (7.)
• Miguel Yanguas (17.) & Fernando Belasteguín (12.)
• Valentino Libaak (41.) & Leandro Roman Augsburger (31.)
• Franco Stupaczuk (4.) & Martín Di Nenno (3.)
• Agustín Tapia (2.) & Arturo Coello (1.)
• Jorge Nieto (16.) & Jon Sanz (13.)
• Juan Tello (11.) & Alejandro Ruiz (14.)
• Alejandro Galán (5.) & Juan Lebrón (6.)

Friedhelm Funkel: „Padel wird noch mehr wahrgenommen werden“

Unter den zahlreichen Zuschauerinnen im CASTELLO befanden sich auch wieder der ein oder andere bekannte Gesicht von außerhalb der Padel-Szene. Unter ihnen zum Beispiel Fußballtrainer Friedhelm Funkel, der die Spiele begeistert verfolgte. „Mein erster Eindruck von dem Event ist überragend. Hier in Düsseldorf diese Weltklassespieler zu sehen, das ist schon beeindruckend. Da kann man sich gar nicht satt genug dran sehen“, sagt Funkel, um mit einem Augenzwinkern nachzuschieben: „Die Top-Stars zeigen mir aber auch auf, dass ich noch sehr viel lernen muss, um vernünftig Padel zu spielen.“

Funkel, selbst passionierter Tennisspieler, habe „in den vergangenen Monaten große Lust am Padel gefunden“. Auch beim Wachstumspotenzial für Padel in Deutschland ist Funkel optimistisch. Er sagt: „Padel ist eine sehr attraktive und zuschauerfreundliche Sportart. Ich bin mir sicher, dass Padel in Deutschland gerade mit solchen Veranstaltungen künftig noch mehr wahr- und angenommen wird.“ Funkel arbeitete in seiner aktiven Karriere als Fußballcoach unter anderem für Eintracht Frankfurt, Hertha BSC und jahrelang für Fortuna Düsseldorf. Ganz unbekannt ist Funkel der Court im Glaskäfig aber schon seit Längerem nicht. So hat der 69-Jährige in seiner Zeit beim 1. FC Köln bereits 2021 eine Trainingseinheit mit seinen Profis in die Padel-Halle verlegt.

Besondere Angebote für „Kids Day“ und „Students Day“

Als nächstes stehen nun am Freitag nicht nur alle Viertelfinalspiele, sondern auch der „Kids Day“ an. Besucherinnen bis zum Alter von 15 Jahren plus eine erwachsene Begleitperson müssen an diesem Tag keinen Eintritt bezahlen und können somit alle Viertelfinalspiele gratis verfolgen.

Am Samstag dem Halbfinaltag, können sich dann Studierende auf ein besonderes Angebot freuen. Sie erhalten beim „Students Day“ am Halbfinaltag eine Ermäßigung von 50 Prozent auf die Tickets für die Spiele auf dem Center Court des CASTELLO. Die Tickets in dieser Kategorie sind limitiert – früh dran sein lohnt sich also. Die Finals finden schließlich am Sonntag statt.

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