Panther sind erneut krasser Außenseiter

„Rückspiel“ gegen Braunschweig Lions

Foto: Kenny Beele

von Tobias Kemberg

Zwei Wochen nach dem 13:48 in Niedersachsen stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Für die Düsseldorfer wird es nach drei Niederlagen aus bisher ebenso vielen Spielen in erster Linie darum gehen, den nächsten Schritt zu machen und zu zeigen, dass man in die German Football League gehört.

Viel zu bestellen hatten die Düsseldorf Panther in ihren ersten drei Saisonspielen seit der Rückkehr in die German Football League nicht. Bei den Cologne Crocodiles hieß es 21:48 aus Sicht des Aufsteigers, das erste Heimspiel gegen die Berlin Adler ging mit 0:21 verloren und zuletzt kamen die Raubkatzen in Braunschweig mit 13:48 unter die Räder. Ob es im „Rückspiel“ gegen die Lions am Samstag den ersten Sieg gibt, darf aber nicht nur angesichts der bisherigen Panther-Performances in Zweifel gezogen werden.

Denn Braunschweig Lions zählen nach einem durchwachsenen Jahr in dieser Saison wieder zu den Mitfavoriten in der GFL. Dafür hat der zwölfmalige Deutsche Meister auch noch einmal kräftig aufgerüstet. Mit Quarterback Jakob Parks und den Wide Receivern Tamsir Seck und Isaiah Woods sind die Lions vor allem auf den Skill-Positionen stark und breit besetzt.

Chemie zwischen Quarterback und Receivern wird immer besser

Hoffnung macht den Panthern die Tatsache, dass das Team von Head Coach Winston Ronde vor zwei Wochen in Braunschweig einige Akzente in der Offense setzen konnte. So haben die Runningbacks Lior Volkov und Mani Blijd mehr und mehr in ihren Rhythmus gefunden und auch die Chemie zwischen Quarterback Kevin Doyle und seinen Wide Receivern verbessert sich stetig.

Eines der größten Probleme auf Seiten der Panther waren zuletzt die zahlreichen Ausfälle aufgrund von Verletzungen. Auch deshalb wurde die bisher gebeutelte Defense noch einmal verstärkt. Von Defensive End Adrian Daffy, der beim ersten Aufeinandertreffen mit Braunschweig sein Debüt feierte, versprechen sie sich bei den Panthern eine ganze Menge – und das nicht zuletzt, weil der Aufsteiger bislang die wenigsten Quarterback-Sacks aller GFL-Teams auf dem Konto hat.

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