Frey freut sich über EM-Silber

Großer Erfolg für Judo-Ass aus dem Team Düsseldorf

Foto: imago / GEPA pictures

von Tobias Kemberg

Der 25-Jährige vom JC 71 erreicht bei den Europameisterschaften in Bulgarien mit einer Medaille sein angestrebtes Ziel. Für Debütantin Nora Bannenberg ist in Sofia frühzeitig Schluss.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio gewann Johannes Frey mit der deutschen Mannschaft die Bronzemedaille. Am Wochenende feierte der Judoka aus dem Team Düsseldorf seinen nächsten großen Erfolg. Bei den Judo-Europameisterschaften im bulgarischen Sofia holte der 25-Jährige die Silbermedaille.

„Die Silbermedaille bedeutet mir sehr viel. Das ist einer der größten Erfolge in meiner bisherigen Karriere“, sagte Frey. „Die Vorbereitung auf die EM lief aufgrund einer Mandelentzündung ja nicht so optimal. Trotzdem konnte ich in Sofia zeigen, dass ich da oben mitmische. Mir war klar, dass ich das Zeug dazu habe – auch um Gold zu holen. Jetzt hat es im Finale zwar nicht ganz gereicht, aber ich freue mich über die Silbermedaille und bedanke mich bei D.SPORTS sowie allen anderen, die mich wieder unterstützt haben.“

Niederländer Spijkers besiegt Frey im Finale mit Ippon

Zum Auftakt der EM setzte sich Johannes Frey in der Klasse bis 100 Kilogramm gegen den Franzosen Joseph Terhec sowie Ushangi Kokauri aus Aserbaidschan durch. Als Sieger seines Vorrundenpools erreichte der Düsseldorfer vom JC 71 das Halbfinale. In diesem bezwang Frey den Ungarn Richard Siporz. Nach einer Waza-ari-Wertung, also der zweithöchsten Wertung im Judo, gelang Frey dann die siegbringende Ippon-Wertung.

Im Finale kam es zum Kampf mit dem Niederländer Jur Spijkers, der mit Ippon gewann. Freys Bruder Karl-Richard verlor in der zweiten Runde und konnte sich anders als in Tokio dieses Mal nicht gemeinsam mit Johannes über Edelmetall bei einem Großereignis freuen.

Polizeimeister Johannes Frey vertrat aber nicht als Einziger die Stadt Düsseldorf bei der Judo-EM. Auch Nora Bannenberg aus dem „Perspektiv Team“ war in Sofia am Start. In der Klasse bis 57 Kilogramm verlor die U23-Vize-Europameisterin bei ihrer ersten Teilnahme an einer Senioren-EM allerdings gleich ihren ersten Kampf gegen Andjela Samardzic aus Bosnien-Herzegowina durch Ippon. Trotzdem sammelte Bannenberg wertvolle Erfahrungen, ehe es für sie nun zu einem internationalen Trainingslager nach Brasilien geht.

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