Das Executive Board des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat das gemeinsam mit der International Federation of American Football (IFAF) ausgearbeitete Qualifikationssystem am Sonntag offiziell bewilligt. Die Regularien beinhalten, dass sowohl bei den Frauen als auch den Männern die 2028 gastgebenden Teams der USA direkt für die Spiele gesetzt sind. Die beiden jeweils besten Nationen bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf, die nicht USA heißen, buchen im August auf direktem Wege ihr Ticket für Los Angeles.
Für alle übrigen Nationen gibt es 2027 bei den kontinentalen Meisterschaften die Möglichkeit, sich mit einer Top-Platzierung einen Startplatz für ein entscheidendes Qualifikations-Event zu erspielen.
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die junge olympische Sportart Flag-Football startet mit ihrer Qualifikation für die Spiele 2028 in Los Angeles im Sportland.NRW: Eine weitere sportliche Motivation für die Teams und ein zusätzlicher Anreiz für die Fans die Weltmeisterschaft im August in Düsseldorf zu besuchen.“
Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf: „Die Verbindung der Weltmeisterschaft und der Qualifikation für die größte Sportbühne der Welt verleiht der WM eine außergewöhnliche Relevanz und unterstreicht die rasante Entwicklung von Flag Football lokal, national und global. Düsseldorf wird im August jetzt noch stärker im weltweiten Fokus stehen.“
Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf: „Eine Weltmeisterschaft ist ohnehin schon ein besonderes Turnier. Aber die Flag-WM in unserer Stadt wird nun zum direkten Weg auf die große Bühne der Sommerspiele 2028 und damit ein absolutes Highlight für Athletinnen, Athleten und Fans. Düsseldorf platziert sich damit wieder einmal erfolgreich als First Mover.“
Bastian Becker, Director Sports D.LIVE: „Im August wird in Düsseldorf Garath im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück Sportgeschichte geschrieben. Für die Flag-Football-Spielerinnen und -Spieler startet ihre Road to Los Angeles bei uns: Größere sportliche Relevanz hatte noch kein Turnier in der Historie dieser aufstrebenden Sportart.“
