logo whatsapp close smconfiguration toolcloud sun 19customizecreditcardcreditclock 1conference roomclose lgclose solidclosed society color 1close outlineclose mdchevron right white smcinemaclosed society colorclosed societyclock 2chevron right lgchristmas treechevron rightchevron up sm lightchevron up smchevron up lgbriefcasechevron right smchatchevron down lgchevron left smchevron left lgchevron down sm lightchevron down smcalendar date 1checkmarkcheckbook open 1calender date favcalender date 2calender date 1arrow rightcalendar dateAFM RGB Worldbook open 2bestuhlung 1blogbicyclebestuhlung 3bestuhlung 2applebedroomAFM RGB Stararrow leftarmchairarmchair 01applepayAFM RGB Thumbs Upandroid botandroidAFM RGB Quote1AFM RGB UhrAFM RGB TicketsAFM RGB PotentialAFM RGB MusikAFM RGB SprechblaseAFM RGB Map Icon flippedAFM RGB Quote1 KopieAFM RGB MapAFM RGB PodcastAFM RGB Person PlusAFM RGB PeopleAFM RGB FragenAFM RGB MeetGreetAFM RGB KeyNotesAFM RGB EssenTrinkenAFM RGB KontaktAFM RGB Group CommunityAFM RGB KalenderAFM RGB HomeAFM RGB FlagAFM RGB GamingAFM RGB ContentAFM RGB FootballAFM RGB Eye flippedAFM RGB EyeAFM RGB AnfahrtAFM RGB EinlassSicherheitwheelchair rampAFM RGB BrandAFM RGB Barrierefreiheitwalletyoutubewheelchair ramp color 02xingworldwifiweight scalewheelchair ramp 02 color 1wheelchair ramp 02userwest color 1west colorwestviewerwctrainviewer 2viewer 1twittervideovariabilitytoastticket lgtree balltechnictourismtelegramtiestar 2ticket 3ticket 2ticket 1ticketthermostat color 1thermostat colorthermostattheater curtainstactic color 1technic color 1technic colorstarsun rain cloudtactic colortacticsun rain cloud color 1sun rain cloud colorstanding woman colorstop color 1stop colorstopstairs upstar 1standing man colorstanding woman color 1stairs up colorstanding womanstanding man color 1stadium 1standing manstairs up color 1stairs downsoccer ball color 1stairs down color 1stairs down colorsouth eaststadium 2south west colorstadiumspeech bubblesspeakersouth west color 1south colorsouth westsouth east color 1south east colorshieldsouth color 1sharesouthsecurity colorsoccer ball colorsoccer ballsizescroll x 1share 2rocket colorsecurity color 1santa hatsecurityroomheightscroll xscalesanta hat color 1santa hat colorpromotionroomsizequotesromantic dinnerpromotion color 1rocket color 1rocketroadrheinturmpinterestqaplay button colorpromotion 1promotion colorpassage ban color 1projectorprogressparking lg 2plane startparking 02 color 1passage ban colorparking 02 colorpassage banpark ticketsparking smnrwparking lgnorth east color 1parkingnorth east colorparking 02move layer rightnorth west color 1north west colornorth westmedalmicrophone 2north eastnorth color 1north colornorthmenu 4move layer leftmove layer downmoonmicrophone 3map pinmicrophone 1magnifying glass 3megaphonemagnifying glassmap pin 2lodgeloge colormagnifying glass 2magnifying glass 1lift uplove letter 1loge color 1lift up color 1logelift p3 colorlinkedinlightbulblift e colorlift up colorlift 01 colorlift p3 color 1lift down colorlift p3lift e color 1hatlift elift down color 1instagramlift downlift 01 color 1icon briefcaselift 01japanhospitalityicon technicicon love letter 1grid interface 7hospitality color 1hospitality colorgrid interface 3heatergrid interface 2handgrid interfacegrid interface 6grid interface 5foodfile wordgrid interface 1file pdf 2friendshipfilefireworksfile audiofile videoeastfile pdffile imageexit color 1file archivefile altecology 1facebookeyeextra linkeast color 1exit colorexitcutlery 2cutlery color 1east colordocumentd running runningdrinkdownloadcutlery colordeleted college shieldcutlery
Das Foto zeigt DEG-Gesellschafter Peter Hoberg bei einer Pressekonferenz.

Foto: Horstmüller

Eishockey

Der eloquente Gentleman außerhalb des Scheinwerferlichts

Peter Hoberg ist Teil der Sports Hall of Fame Düsseldorf. Als eine von zehn herausragenden Persönlichkeiten des Düsseldorfer Sports ist Hoberg von einer Fachjury bestimmt worden. Wir stellen den Mann vor, der die DEG nach dem Metro-Aus finanziell über Wasser hielt und den sportlichen Aufschwung in den 2010er-Jahren entscheidend mitgestaltet hat.

Als das Profi-Eishockey in Düsseldorf am Boden lag, reichte Peter Hoberg der DEG die Hand. Oder besser gesagt: beide Hände. Und zog den Karren aus dem Dreck. Still. Der erfolgreiche Unternehmer hielt den achtmaligen Deutschen Meister nach dem Ausstieg der Metro im Jahr 2012 finanziell über Wasser. Über viele Jahre hinweg. Nicht, weil er das Rampenlicht suchte. Oder weil er die Schulterklopfer genoss. Ganz im Gegenteil. Das war nicht seine Welt. „Weil wir verrückt sind. Weil wir Eishockey und die DEG lieben“, sagte Hoberg einmal gegenüber Journalisten und bezog das „Wir“ auch auf seine Mitgesellschafter.

Es dürfte ein zweistelliger Millionenbetrag gewesen sein, den der Eishockeyfan aus seinem Privatvermögen in den Klub steckte. Das machte Peter Hoberg in dieser Zeit zu dem prägendsten Gesicht der Düsseldorfer EG. In den Fanshops gab es damals sogar ein Sondertrikot: Nummer 53, Hoberg. Obwohl der „kein Tor geschossen, keinen Schlagschuss gehalten und nie einen Check zu Ende gefahren“ hatte, wie die DEG es formulierte.

Selten am Mikrofon – aber immer erinnerungswürdig

In Mikrofone, Smartphones und vor Menschen mit Notizblöcken sprach Hoberg nur, wenn es sich nicht vermeiden ließ. Doch wie die Rheinische Post es im Februar 2023 in ihrem Nachruf beschrieb, die Auftritte des Unternehmers waren „stets ein Ereignis. Seine Stimme, seine Eloquenz, seine bewussten Wechsel bei Tempo und Lautstärke, die berühmten Zitate, die er gern einstreute – man hätte sich ihn auch auf einer Bühne oder als Hörbuchsprecher vorstellen können.“

Die Liebe zum Eishockeysport entwickelte Peter Hoberg bereits als Kind. Als er bei der DEG einstieg, agierte er anfangs sogar als „anonymer Großspender“. Und er warb seit Anbeginn seines Engagements um Unterstützung. Diese fand er in Mikhail Ponomarev, der viel versprach und ebenso viel schuldig blieb. Trotzdem fand Gentleman Hoberg auch nach Ponomarevs geräuschvollem Abgang lobende Worte für seinen langjährigen Mitstreiter. In die gemeinsame Phase der beiden Geldgeber fiel auch das Winter Game 2015 in der heutigen MERKUR SPIEL-ARENA, das es ohne Hoberg in dieser Form nicht gegeben hätte.



Christof Kreutzer (l.) und Peter Hoberg. Foto: Horstmüller

Charakteristisch für Peter Hoberg ist auch diese Anekdote – abseits des Klubs –, die im DEG-Fanforum erzählt wurde: Hoberg traf sich hin und wieder mit Leuten aus der DEG-Bubble im Café Extrablatt in der Grünstraße zu Kaffee und frischgepresstem Orangensaft. Und fast jedes Mal kam jemand vorbei, um das Obdachlosen-Straßenmagazin „fiftyfifty“ anzubieten. Was machte Hoberg? Er steckte demjenigen unauffällig einen Schein zu. Das konnte mal ein Zwanziger oder ein Fünfziger sein – je nachdem, was er gerade in seiner Hosentasche fand.

Zugewandt, herzlich, leidenschaftlich

Mit Christof Kreutzer als Cheftrainer ging es für die DEG bis ins Halbfinale der DEL-Play-offs und erstmalig in die Champions Hockey League. Peter Hoberg genoss das alles ohne Aufsehen zu erregen. 2016 holte er seinen Bruder Stephan mit ins rot-gelbe Boot. Eine der klügsten Entscheidungen in dieser Zeit war, dass die Gesellschafter auf den als Manager unerfahrenen Niki Mondt setzten, der aus – im Vergleich zu den DEL-Schwergewichten – überschaubaren Möglichkeiten viel machte und für viel sportliche Konstanz bei den Düsseldorfern verantwortlich zeichnete.

Als Hoberg seinen Auftrag als erfüllt ansah, zog er sich mehr und mehr zurück. 25 seiner 30 Prozent an der DEG hatte er an Harald Wirtz verkauft. Trotzdem fieberte er immer noch genauso mit seinem Verein mit. Eine Meisterschaft mit der DEG zu erleben, das war sein großer Traum. Doch dieser blieb unerfüllt. Peter Hoberg verstarb am 17. Februar 2023. Unerwartet. 

Sein Tod löste im DEG-Kosmos große Betroffenheit aus. Weil alle wussten, dass es ohne ihn nach 2012 wahrscheinlich kein Profi-Eishockey in der Stadt mehr gegeben hätte. Noch mehr aber, weil der zugewandte, herzliche und leidenschaftliche Mensch mit großem DEG-Herz plötzlich nicht mehr da war. Sein Vermächtnis aber ist geblieben. Auch wenn Peter Hoberg diesen Begriff ganz sicher überhaupt nicht mögen würde.