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Das Foto zeigt einer Spielertraube von Fußballspielern von Fortuna Düsseldorf, die auf dem Rasen einen Kreis bilden und sich auf das Spiel einschwören. Alle Spieler tragen schwarze Trikots und schwarze Hosen.

Foto: Kenny Beele

Fußball

So erledigt Fortuna ihre Sommer-Hausaufgabe

Analyse – Sportliche Leitung arbeitet emsig an der Kader-Qualität

Von Norbert Krings – Langsam steigert sich der Appetit auf den Fußball und die Fortuna wieder bei den Fans in Düsseldorf. Die Gerüchte und Nachrichten über mögliche und inzwischen fest verpflichtete Spieler werden geradezu aufgesogen und regen zu Diskussionen an, ob die Mannschaft nach den Abgängen von so wichtigen Spielern wie Isak Johannesson, Dawid Kownacki, Myron van Brederode sowie Kapitän Andre Hoffmann erneut stark genug ist, um den Aufstieg ernsthaft ins Auge fasen zu können. Daher blicken wir auf den Stand und die Art der Bemühungen, eine neue Mannschaft aufzubauen.

Es gilt auf jeden Fall, eine große Lücke zu füllen, die der Abgang von Isak Johannesson hinterlassen hat. Es wird schwer für die sportliche Leitung, eine adäquate 1-zu-1-Lösung zu finden. Die bislang verpflichteten Spieler, Julian Hettwer (BVB II), Christopher Lenz (Hoffenheim) und Kenneth Schmidt (Freiburg), werden auf anderen Positionen eingesetzt werden, und auch der von Fortuna begehrte Stürmer Cedric Itten (Young Boys Bern), dessen Verpflichtung angeblich dicht bevorsteht, ist Mittelstürmer. Eine Art Spielmacher wird also noch ganz oben auf der Liste möglicher Verpflichtungen stehen.

Grundsätzlich ist ein Verein auf alle Eventualitäten vorbereitet, und auch Fortunas sportliche Führung wusste, dass ein Spieler von der Klasse eines Isak Johannesson nicht auf ewig in Düsseldorf zu halten ist, wenn der Verein den Sprung in die Bundesliga nicht schafft. Dass Fortuna nicht erst nach Saisonende beginnt, Spieler zu sichten und Gespräche einzuleiten, dürfte jedem klar sein. Während die Scouts das ganze Jahr unterwegs sind und auch Sportdirektor Christian Weber sich in dieser Zeit interessante Spieler selbst anschaut, müssen jetzt spätestens die entsprechenden Schlüsse gezogen und Gespräche geführt werden, um die Verpflichtungen zu realisieren. Dabei ist es nicht selbstverständlich, dass eine Einnahme von rund 5,5 Millionen Euro, die an Transfereinnahmen (für Johannesson) erzielt worden sind, auch direkt wieder investiert werden können. 

Fortuna hatte dann auch im vergangenen Jahr einen deutlichen Transfer-Überschuss erwirtschaftet. Da gibt es allerdings einen deutlich formulierten Auftrag, den die Vereinsführung an die sportliche Leitung des Vereins, Sportvorstand Klaus Allofs und Sportdirektor Christian Weber Jahr für Jahr richtet. Die Verpflichtung eines Topstürmers oder Offensivspielers mit besonderer Klasse konnte im vergangenen Jahr nicht realisiert werden, weil ein Großteil des erwirtschafteten Betrages für die Konsolidierung eingesetzt werden musste, auch was die Steigerung des Eigenkapitals und die Kompensierung von fehlenden Zuschauereinnahmen aus den vier Spielen der Reihe „Fortuna für alle“ angeht. Auch die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen und die gestiegenen Personalkosten mussten damit abgedeckt werden. Trotzdem hatte man erwarten dürfen, dass etwas mehr Mittel in den Spieleretat fließen würden.

Es ist ein Verdienst der konsequent und früh einsetzenden Bemühungen der Fortuna um Talente, dass beispielsweise ein auch von Bundesligisten umworbener Spieler wie Julian Hettwer nun bei der Fortuna gelandet ist. Dazu kann der Zweitligist aus Düsseldorf auch mit gewissen Standortvorteilen werben. Die MERKUR SPIEL-ARENA ist ein Stadion, das sich in Deutschland mehr als sehen lassen kann. Das liegt auch an der besonderen Stimmung auf den Rängen und der großartigen Unterstützung durch die Fans. Auch mit der Stadt kann der Verein werben, nicht umsonst wohnen eine Vielzahl von Bundesliga-Profis in Düsseldorf und schätzen das einzigartige Ambiente in der Stadt. Und ganz wichtig ist, dass sich die führenden Köpfe im Verein seit dreieinhalb Jahren nicht verändert haben, also alle Interessenten mit einem stabilen Umfeld bei der Fortuna rechnen können. Zudem ist Trainer Daniel Thioune bekannt dafür, dass er mit Talenten arbeiten und Spieler weiterentwickeln kann.

Doch auch die Berater der Spieler müssen von einem Wechsel eines ihrer Spieler überzeugt sein, da sie natürlich das Bestmögliche bei einem Vereinswechsel für ihre Schützlinge und sich selbst herausholen wollen. Inzwischen werden fast alle Profis von größeren Agenturen betreut, so dass auch die Vereine engen Kontakt mit diesen halten, um ständig auf dem Laufenden bleiben zu können, welche Spieler sich mit Wechselabsichten beschäftigen. Oft genug werden Spieler ausgeliehen, Fortuna wollte sich einmal gänzlich von dieser Art der Spielerverpflichtung für ein oder zwei Jahre verabschieden. Doch ein Umdenken erfolgte. Der Verein leiht weiterhin Spieler aus, baut aber möglichst Kaufoptionen in den Leihvertrag ein. So erschien im Fall von Christos Tzolis zwar die Option nicht stemmbar für die Fortuna zu sein, aber da sich der Marktwert des griechischen Stürmers derart erhöht hatte, verpflichteten die Düsseldorfer Tzolis fest, um ihn dann zu einer deutlich höheren Summe abzugeben. Das Geschäft zahlte sich aus, während sich in einem anderen Transfer Fortuna und ein cleverer SC Freiburg sich die Einnahmen aus dem Engelhardt-Abgang nach Como geteilt haben, weil sich der Bundesligist eine entsprechende Klausel in der Kauf-Vertrag für den Mittelfeldspieler gesichert hatte.

Die bisherigen neuen Spieler im Überblick:
Julian Hettwer (21 Jahre) ist ein mehr als talentierter und variabel einsetzbarer Offensivspieler. Er wird als Linksaußen geführt. Aber die Zahl seiner Tore zeigt auch, dass er den Weg ins Zentrum nicht scheut, um dort zum Abschluss zu kommen. Er war allerdings in der vergangenen Saison bei Borussia Dortmund II länger verletzt, so dass auch er den Abstieg seiner Mannschaft trotz seiner 14 Treffern und acht Torvorbereitungen nicht verhindern konnte. Allerdings fehlte er wegen einer Rückenverletzung in elf der 19 Rückrundenspiele in der 3. Liga. Immerhin traf er nach seiner Rückkehr ins Team noch dreimal und ist also nun fit. „Julians Profil ist klar umrissen. Er wird mit seinem herausragenden Tempo, der Torgefahr, die er ausstrahlt, und seinem exzellenten Umschaltverhalten unser Offensivspiel definitiv bereichern“, erklärte Sportdirektor Christian Weber.
Einschätzung: Hettwer hat tatsächlich das Zeug dazu, ein Großer (seines Jahrgangs) zu werden. Allerdings benötigt er gerade jetzt ein stabiles Umfeld und gute Mitspieler, um sich weiterentwickeln zu können.

Christopher Lenz (30) soll als linker Außenverteidiger wieder für etwas mehr Stabilität und Berechenbarkeit auf der linken Abwehrseite sorgen. Mit seiner Erfahrung aus 98 Bundesligaspielen in Frankfurt und für Union Berlin sowie Einsätzen in der Champions League könnte der 30-Jährige zu einem wichtigen Faktor bei der Fortuna werden. Allerdings war Lenz oft verletzt und wartete zuletzt in Hoffenheim vergeblich auf einen Einsatz in der Bundesliga. Eine hartnäckige Wadenverletzung hat ihn durch die Saison begleitet. In gerade mal zwei Regionalligaspielen wurde er in Hoffenheim eingesetzt. „Wir erwarten, dass er der Mannschaft auf der linken Seite neue Impulse verleiht und seine auf hohem Niveau gesammelten Erfahrung an unsere jungen Spieler weitergibt“, sagte Sportvorstand Klaus Allofs nach der Verpflichtung von Lenz.
Einschätzung: Fortuna hat wieder einen Spieler verpflichtet, der länger verletzt war und zuletzt wenig bis keine Spielpraxis hatte. Falls es Lenz gelingt, richtig gesund und fit zu werden und an sein bereits gezeigtes Leistungsvermögen heranzukommen, wäre er ein großer Gewinn für das Team.

Kenneth Schmidt (23) kommt eigentlich vom SC Freiburg zur Fortuna, hat zuletzt aber nur für die U23 von Hannover 96 auf dem Platz gestanden. Der 23-Jährige muss nun zeigen, dass er nicht nur Quantität, sondern auch Qualität in sein neues Team bringt. „Kenneth hat eine hervorragende Ausbildung genossen und verkörpert alle Attribute eines modernen Innverteidigers“, erklärte Christian Weber. 
Einschätzung: Schmidt muss (sich) zunächst einmal in Düsseldorf beweisen, dass er den Sprung in die 2. Liga auch schafft. Da er als Backup in der Innenverteidigung vorgesehen ist und auch auf links verteidigen könnte, wird er die Zeit bekommen, muss aber auch kämpfen, um sich bei der bestehenden Konkurrenz durchzusetzen und Spielpraxis zu erhalten.

Wieder im Kader werden zunächst auch die zuletzt ausgeliehenen Spieler Jordy de Wijs, King Samuel Manu und Sima Suso stehen. Während King Manu und Suso im Mittelfeld spielen können, ist de Wijs auf die Rolle als Innenverteidiger festgelegt. Ob es aber bei der Fortuna dann Bedarf für den Niederländer gibt, weil Tim Oberdorf und Jamil Siebert im Abwehrzentrum als gesetzt angesehen werden können, wird sich schnell zeigen.