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DSC erarbeitet weitere Punkte

Ergebnis: 9:4 (3:0/1:1/2:1/3:2)
pers. Fehler: 4:4

Ausgangslage:

Für den DSC gibt es in der Liga aktuell nur eine Marschrichtung. Die Devise lautet, Punkte einzufahren, um so den Abstand zur oberen Tabellenhälfte wieder zu verkürzen. Der letzte Sieg gegen Tabellenschlusslicht SV Rheinhausen war hierfür ein guter Anfang. Nun wollte man gegen die Bundesligareserve des SV Krefeld 72 II einen weiteren Sieg folgen lassen.

DSC-Trainer Andreas Schlagmann konnte für diese Aufgabe auf fast alle seine Schützlinge zurückgreifen. Lediglich Schlussmann Thorsten Plehn, der bei der Vorrunde zur DMM Ak45 weilte, stand nicht zur Verfügung. Für ihn übernahm einmal mehr Bernd Heinen die Position zwischen den Pfosten.

Die Mannschaft des SV Krefeld 72 II kam mit einem sehr jungen Kader in die Landeshauptstadt. Einige Leistungsträger waren nicht dabei, da sie parallel für das Bundesligateam die Kappe schnürten. Unterschätzen wollte man das junge SVK-Team aber dennoch nicht.

Spielverlauf:

1. Viertel

Die DSC-13 stand von Beginn an sehr sicher in der Defensive und hatte mit dem stark aufspielenden Schlussmann Bernd Heinen einen sicheren Halt im Spiel. Die wenigen Chancen der Gäste wurden so im ersten Viertel vollständig vereitelt.

Auf der Gegenseite spielte man hauptsächlich durch Kontertore einen sicheren Drei-Tore-Vorsprung heraus. Hierbei trafen Joost van Kaathoven (1:44), Jakob Lindner (3:07) und Dirk van Kaathoven (5:48) für das Schlagmann-Team.

Zwischenstand: 3:0

2. Viertel

Ab dem zweiten Viertel verlor man dann in der Offensive komplett den Faden und brachte sich durch Fehlpässe oder schlechte Abschlüsse häufig selbst in Bedrängnis. Glück für den DSC, dass Schlussman Bernd Heinen einen richtig guten Tag erwischt hatte und häufig Schlimmeres verhindern konnte.

So verkürzen die Gäste erst nach 13 Minuten auf 3:1 ehe Jonas Lindner im unmittelbaren Schlagabtausch aus der Centerposition den alten Drei-Tore-Vorsprung wiederherstellte.

Halbzeitstand: 4:1

3. und 4. Viertel

Nach der Halbzeitpause verlief die Partie weiter relativ ereignisarm. Auf beiden Seiten häuften sich die Fehler, wobei das DSC-Team in der Offensive das glücklichere Händchen hatte. Durch Tore von Jakob Lindner, Carlo Pavljak, Jonas Lindner und Ogün Agirkaya zog man bis in Minute 26 auf 8:2 davon. Neben einem Strafwurftreffer durch Alexander Scholz 3 Minuten vor dem Ende, musste man dann noch zwei ärgerliche Gegentore hinnehmen, sodass am Ende zwar ein ungefährdeter, vom Ergebnis und Spielverlauf aber unbefriedigender Heimsieg für den DSC zu Buche stand.

Endstand: 9:4

Kader:

Tor:
Bernd Heinen

Feld:
Jonas Lindner (2), Paul Lindner, Jakob, Lindner (2/Jg 97), Timo Gonzalez Rodriguez (Jg 97), Carlo Pavljak (1/Jg 97), Joost van Kaathoven (1), Ogün Agirkaya (1/Jg 97), Dirk van Kaathoven (1), Alexandr Yerunov, Alexander Scholz (1/Jg 97), Bastian Lehmann, Marc Woiki

In Klammern stehen die Jahrgänge der Jugendspieler, nebst Anzahl der Treffer.

Fazit / Ausblick:
Bester DSC-Spieler war ohne Zweifel Schlussmann Bernd Heinen, der vor allem durch ein starkes Stellungsspiel auffiel. Ansonsten hatte man vom DSC-Team auch schon bessere Spiele gesehen. Vor allem in der Offensive leistete man sich ungewohnt viele Unkonzentriertheiten, wodurch man die Gäste selbst weiter im Spiel hielt.

Trainer Andreas Schlagmann:
„Nach der sicheren 3:0-Führung waren wir uns zu sicher und wollten das Spiel ohne weitere taktische Vorgaben zu locker nach Hause spielen. Das funktioniert nur leider in den wenigsten Fällen, wie das heutige Spiel bewiesen hat.“

Joost van Kaathoven:
„Wir freuen uns natürlich über die 2 Punkte, aber hier war heute auch sicherlich für die Tordifferenz mehr drin. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir die nächsten Partien wieder konzentriert zu Ende spielen.“

In der Tat kann sich das Schlagmann-Team in der nächsten anstehenden Partien keine Unsicherheiten leisten. Denn am Sonntag den 06.03.16 wartet um 19:00 Uhr der SV Lünen 08. Gespielt wird hier im Lippebad im kleinen Becken, in dem jeder Fehlpass brutal bestraft wird.

Auch in dieser Partie will das Schlagmann-Team weiter punkten und wenigstens einen Zähler mit nach Düsseldorf nehmen.

(MI)

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