Wer am vergangenen Wochenende die Finals 2025 aus Dresden verfolgt hat, der hat vielleicht wieder die beeindruckenden Bilder von den Finals 2023 in der Region Rhein-Ruhr im Kopf gehabt. Vor zwei Jahren wurden auch in Düsseldorf zahlreiche Deutsche Meisterinnen und Meister in der Sportstadt gekürt. Nun ging es für mehrere D.2028-Athlet:innen in die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Und aus Düsseldorfer Sicht war das Finals-Wochenende mit insgesamt fünf Medaillen äußerst erfolgreich.
Für einen goldenen Auftakt sorgte bereits am Donnerstag Florettfechterin Anne Kleibrink. Die 34-Jährige besiegte Carlotta Sophie Morandi im entscheidenden Gefecht mit 15:9 und sicherte sich damit ihren 13. Deutschen Meistertitel. Für die zweite Düsseldorfer Medaille zeichnete am Freitagabend Maximilian Thorwirth verantwortlich. Der 30 Jahre alte Mittelstreckenläufer ging im Heinz-Steyer-Stadion über die 5000 Meter an den Start und belegte hinter Mohamed Abdilaahi und Florian Bremm nach einem packenden Finish Rang drei. Zwischen Thorwirths Bronze-Zeit (13:50,57 Minuten) und Abdilaahi (13:50,28) lagen gerade einmal lächerliche 0,29 Sekunden.
Erfolgreich verlief auch der Samstag. Zunächst gewann Sebastian Lucke (22) im DM-Finale der Speedkletterer mit einer Zeit von 5,354 Sekunden die Silbermedaille hinter dem deutschen Rekordhalter Leander Carmanns. Am Abend schlug dann die große Stunde von Hürdensprinter Gregory Minoue. Der 23-Jährige sicherte sich im Finallauf mit einer Zeit von 13,48 Sekunden im Foto-Finish vor Manuel Mordi die Goldmedaille. Die fünfte Düsseldorfer Medaille ging am Sonntag, dem letzten Tag der Finals, an das Damenteam der Düsseldorf Firecats. Im Finale um die Deutsche Flag-Football-Meisterschaft unterlag das Team um Quarterback Mona Stevens den Augsburg Lions am Ende unglücklich mit 20:26, durfte sich aber mit Silber trösten.
