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Foto: imago

Fußball

Fortuna zeigt großartigen Kampf

Frühe Fehler kosteten das Weiterkommen – Zimmermann schwer verletzt

Von Norbert Krings – Fortunas hat die Pokal-Sensation wohl bereits in den ersten sechs Minuten verspielt. Die Düsseldorfer verpassten den Einzug ins Pokal-Achtelfinale nach einem 1:3 (1:2) gegen den SC Freiburg. Dabei bewies die Mannschaft von Markus Anfang großen Kampfgeist und beherrschten teilweise den Bundesligisten, konnten das aber nicht zu mehr als einem Tor nutzen.

Ein Pokalspiel gegen einen Bundesligisten so richtig genießen und vom Liga-Alltag abschalten – das sollte eigentlich das Ziel von Fortuna Düsseldorf beim  ersten Pokal-Heimspiel seit 2019 sein. Das hört sich aber leichter an, als es dann war. Markus Anfang brauchte ein Erfolgserlebnis, und die personelle Lage ist aktuell angespannter, als es für einen erfolgversprechenden Auftritt gut ist. Denn sicherlich waren Matthias Zimmermann und Kenneth Schmidt nach ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden in Berlin nicht bei 100 Prozent. So stellte Fortunas Trainer gegenüber dem 0:1 bei der Hertha seine Mannschaft nur auf einer Position um. Er stellte Shinta Appelkamp gemeinsam mit Florent Muslija und Christian Rasmussen in eine Dreierreihe hinter dem einzigen Stürmer. Ansonsten agierte Tim Breithaupt auf der Sechs neben dem keineswegs defensiver auftretenden Anouar El Azzouzi. Cedric Itten schien wieder fit zu sein oder jedenfalls spielfähig nach seiner Beckenprellung. Leider hielt er nur bis zur 22. Minute durch, nachdem er mit Matthias Ginter heftig zusammengestoßen war. Freiburgs Coach Julian Schuster hatte gleich auf sechs Positionen nach dem 0:2 vom Wochenende in Leverkusen gewechselt. Unter anderem stand Florian Müller für Noah Atubolu im Tor der Breisgauer. 

Auf eine große Pokal-Überraschung hofften alle Fortuna-Fans, um endlich mal wieder befreit jubeln zu können. Doch den ersten Freudentanz veranstalteten die Freiburger bei ihrem zweiten Angriff. Igor Matanovic brachte die Gäste in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. Johan Manzambi hatte zuvor plötzlich freie Bahn auf der linken Seite. Auch der Pass in die Mitte zum Torschützen konnte nicht abgefangen werden. Jesper Daland schaute nur zu, wie vor ihm Matanovic nur noch den Fuß reinhalten musste. Richtig Spaß machten den Rot-Weißen die erste Phase nicht. Denn nach sechs Minuten stand es bereits 2:0 für den Favoriten, der sich leicht durchspielen konnte. Vincenzo Grifo bedankte sich auch bei den Fortunen, die nach einem eigenen Einwurf komplett die Übersicht verloren, weil Kenneth Schmidt den Ball Vorbereiter Matanovic in die Füße geworfen hatte. 

Wie schlecht die Fortunen als Team in dieses Spiel fanden, zeigte sich auch wenig später, als Rasmussen und Itten sich gegenseitig umrannten. Nach und nach fanden die Fortunen aber so etwas wie Rhythmus und auch eine Einstellung zu diesem Spiel. Freiburg hatte es ab der 15. Minute nicht mehr ganz so leicht, sich nach vorne zu spielen. Es wurden die ersten wichtigen Zweikämpfe auch mal von den ganz in Rot spielenden Fortunen gewonnen. Dass der Widerstand größer wurde, machte sich dann auch im Ergebnis bemerkbar. Anouar El Azzouzi traf zum 1:2 (20. Minute), weil er sich energisch einsetzte und die Vorarbeit (Kopfball) von Kenneth Schmidt gedankenschnell aus kurzer Entfernung nutzte.

Das Spiel hatte dann einen anderen Charakter. Jetzt stand dem spielstarken Bundesligsten ein kampfstarker Zweitligist gegenüber, der mehr Leidenschaft zeigte, weil inzwischen auch die Rollen- und Raumaufteilung deutlich besser passten. Dennoch blieb der SC Freiburg immer gefährlich mit seinen kreativen Ideen und guten Laufwegen. Die Fortuna schnürte die Gäste in der Schlussphase der ersten Hälfte regelrecht ein und kam auch zu Abschlüssen, die dann aber nicht so zwingend waren, dass es richtig gefährlich für Florian Müller im SC-Tor wurde. Mit dem knappen Vorsprung der Freiburger ging es in die Pause. 

Zeitweise wird der Gegner in der eigenen Hälfte eingeschnürt

Die Gastgeber machten da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Gleich mehrfach wurden Schüsse aufs Tor der Freiburger gerade noch abgeblockt. Allerdings sorgte wenig später ein Foul von Matanovic an Matthias Zimmermann für einen Schockmoment in der Arena. Der Verteidiger der Platzherren musste lange auf dem Platz behandelt werden und wurde dann auf der Trage nach draußen getragen und dann auch zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht, wo er die Nacht verbrachte. Die Situation war so, dass ihn Igor Matanovic mit voller Wucht aus der Drehung heraus mit dem Ellenbogen im Gesicht getroffen hat. Das hätte durchaus auch mit Rot bestraft werden können. Noch ist nicht klar, wie schwer diese Verletzung nun ist. Zimbo hatte jedenfalls kurzfristig das Bewusstsein verloren. Fortunas Pressesprecher Tino Polster versicherte aber, dass Zimmmermann auf dem Weg vom Rasen ansprechbar gewesen ist.

Die Fortunen versuchten weiterhin alles, und mit seinem Fernschuss aus 25 Metern traf Tim Oberdorf wenig später den Pfosten. Erneut ein Signal, dass inzwischen die Platzherren die Partie eindeutig dominierten. Fortuna brachte die Gäste auch ein ums andere Mal in Verlegenheit und zeigte eine bravouröse kämpferische Leistung. Nach einem Muslija-Freistoß und dem gelungenen Versuch von Kenneth Schmidt, den Ball über die Linie zu befördern, hieß nicht etwaa 2:2, sondern der Linienrichter hatte eine Abseitsposition des Torschützen erkannt. Das war hauchdünn, und eigentlich hatte sich die Fortuna den Ausgleich inzwischen verdient. Schade, dass der Kölner Keller in der zweiten Pokalrunde noch nicht arbeitet. Diesmal hätte das wohl Fortuna zum Ausgleich oder kurz zuvor sogar zu einer nummerischen Überlegenheit verhelfen können. 

Nach zwei Personalwechseln kamen die Freiburger wieder etwas besser ins Spiel und zu mehr Feldanteilen. Wenn Danny Schmidt aber in der 70. Minute besser an den Ball gelangt wäre, hätte auch hier das 2:2 fallen können – oder drei Minuten später nach einem Schuss von Rasmussen, der allerdings zu zentral abschloss, so dass Müller keine Mühe hatte den Ball zu parieren. Zwar hatten die Fortunen nun schon leichte Probleme mit der Kraft, aber der Kampf der Platzherren ging unermüdlich weiter. Und während der Bundesligist wenig zur eigenen Entlastung tat, glaubten die Düsseldorfer an den Ausgleich. Sie blieben dran bis in die spannende Schlussphase.

Es blieb letztlich nicht beim 1:2, aber beim Sieg für den SC Freiburg, der in der Nachspielzeit noch durch Derry Scherhant zum 3:1 kam. Doch die Fortuna konnte mit hoch erhobenem Kopf den Platz verlassen. Mit diesem Kampfgeist sollte der Mannschaft und den Fans nicht bange sein vor den kommenden Aufgaben. Und auch der Kräfteverschleiß sollte angesichts dieser besten Saisonleistung nicht die entscheidende Rolle am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern spielen. 

 

 

Fortuna: Kastenmeier – Zimmermann (53. Heyer), Oberdorf, Daland, K.Schmidt (78. Suso) – El Azzouzi Breithaupt – Rasmussen (78. Raimund), Appelkamp, Muslija – Itten (22. D. Schmidt)
Kader: Lotka – de Wijs, Egouli, Raimund, Celar, Iyoha, D.Schmidt, Suso, Heyer
Es fehlten: Lunddal, Schock, Rossmann, Alexandropoulos (alle verletzt), Anhari, Lenz (im Aufbau)
Freiburg: F.Müller – Kübler (89. Treu), Lienhart, Ginter, Günter (63. Adamu) – M.Eggestein, Manzambi, Beste (78. Scherhant), Suzuki, Grifo (78. Rosenfelder) – Mantaovic (63. Makengo)
Schiedsrichter: Felix Zwayer(Berlin/Note: 5/ machte insgesamt viel zu viele kleinere und größere Fehler. Er war nicht klar in seinen Entscheidungen und hätte Matanovic nach dessen Ellenbogen-Check auch Rot zeigen können, ja müssen - egal wie da unabsichtlich zur Sache gegangen worden ist.)
Zuschauer: 36.112
Tore: 0:1 (2.) Matanovic, 0:2 (6.) Grifo, 1:2 (20.) El Azzouzi, 1:3 (90. +4) Scherhant
Gelbe Karten: Zimmermann (1.), Appelkamp (1.), Daland (1.) / Günter, Matanovic, Lienhart
Chancen: 8:7
Spielnote: 2,5 (es war ein bis zum Schluss spannendes Spiel)
Beste Spieler: El Azzouzi, Rasmussen / Grifo, Manzambi
Spielfazit: Fortuna hat das Spiel letztlich in den ersten sechs Minuten verloren. Danach zeigte die Mannschaft eine großartige Aufhol
Besonderheit: Nach sechs Minuten 0:2 gegen einen Bundesligisten zurückzuliegen und dann eine solche Moral zu zeigen, war schon besonders - und auch die Dominanz, die die Fortuna dabei ausgestrahlt hat.

Benotung der Fortuna-Spieler: 
Kastenmeier 3 – Zimmermann 3, Oberdorf 3, Daland 3, K.Schmidt 3,5 – El Azzouzi 1,5, Breithaupt 3 – Rasmussen 2,5, Appelkamp 3, Muslija 3,5 – Itten 3 / D. Schmidt 4, Heyer 2,5

Reaktionen:

„Es war der erwartete Poklafight. Wir sind perfekt gestartet, aber der Gegner hat das danach sehr gut gemacht. Meine Mannschaft hat den Kampf angenommen. Der Gegentreffer hat dazu geführt, dass wir unter Druck gekommen sind. Großes Kompliment an Düsseldorf, das uns vor eine große Aufgabe gestellt hat."
Julian Schuster, Trainer der Freiburger

„Letztlich war es ein bitterer Abend. Die ersten zehn Minuten waren der Knackpunkt. Wir sind nicht gut reingekommen, kassieren die ersten beiden Treffer qausi ohne Gegenwehr. Dann kannst du gegen ein solche Mannschaft untergehen. Wir haben aber eine sehr gute Reaktion gezeigt und richtig gut nach vorne gespielt. Dann hätten wir auch den Ausgleich verdient, weil wir da besser waren. Die Jungs haben sehr viel investiert gegen einen Bundesligisten. Was bitter ist, dass wir wieder zweimal wegen Verletzung wechseln mussten. Das Spiel macht mir Mut. Wir hätten es verdient, die Verlängerung zu kommen. Auch wenn es bitter ist, wir müssen den Weg nun weitergehen."

Markus Anfang Trainer der Fortuna

“Wir haben es noch besser gemacht als in Berlin, auch die Ballqualität war höher. Das muss uns Mut machen. Und wenn wir konstant diese Leistungen anbietet, erhöhen sich die Chancen, dass wir auch Spiele gewinnen.”
Tim Oberdorf, Abwehrchef der Fortuna

“Wir waren das bessere Team in mindestens 80 Minuten. Wir haben Chancen kreiert und müssen da in der Liga weitermachen. Wir haben den Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Fans haben uns heute so unterstützt, dass wir 150 Prozent leisten konnten. Das war eine Top-Unterstützung.”
Anouar El Azzouzi, bester Fortune

"Der Schmerz sitzt sehr tief. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, leider nur über 80 Minuten. Wir sehen, dass die Art und Weise passt. Darauf müssen wir aufbauen. Wir haben einen Bundesligisten lang hinten rein gepresst. Die Qualität ist da, leider fehlt der letzte Pass oder die letzte Entschlosenheit."
Danny Schmidt, Stürmer der Fortuna

“Die Enttäuschung ist sehr groß, aber wir waren auch die ersten Minuten nicht auf dem Platz. Wir hätten aber mehr verdient. Ich bin mit den Gedanken bei Matthias. Wir nehmen mit, dass wir eine gute Reaktion gezeigt haben. Wir geben alles, damit es am Sonntag zum ersten Sieg zuhause reicht. Der Kraftverschleiß wird am Sonntag keine Rolle spielen.”
Tim Breithaupt, Mittelfeldspieler der Fortuna