Für die Frauen ist der Weg zum Titel im Rahmen der Finals in Hannover kurz. Als Dritte der Vorrunde starten sie direkt im Halbfinale gegen die Munich Spatzen – einen Gegner, mit dem die Firecats noch eine Rechnung offen haben. In der regulären Saison setzte es zwei deutliche Niederlagen gegen die Bayerinnen. Für Pia Schwarz, Führungsspielerin der Firecats, ist das jedoch kein Grund zur Sorge.
„Das macht uns keine Angst. In der vergangenen Saison war das ähnlich, und bei den Finals konnten wir München dann schlagen“, sagt Schwarz. Die Form der Düsseldorferinnen stimmt jedenfalls. Das Team reist nahezu in Bestbesetzung an. Verzichten müssen die Firecats lediglich auf U17-Nationalspielerin Nika Wiesner, die sich einen Bänderriss zugezogen hat. Der Ausfall der 15-Jährigen, die als großes Talent gilt, wiegt jedoch schwer.
Im Hinterkopf haben die Düsseldorferinnen zudem noch die Finalniederlage aus dem Vorjahr, als sie sich Augsburg geschlagen geben mussten. „Wir denken jetzt nicht direkt an die Möglichkeit einer Revanche. Aber wir wollen auf jeden Fall den Titel gewinnen und glauben fest daran, dass das möglich ist“, sagt Schwarz. Sollte es tatsächlich zur Revanche im Endspiel gegen Augsburg kommen, hätte das jedenfalls eine besondere Note.
Der Turniermodus lässt den Firecats dabei Spielraum: Selbst bei einer Niederlage in einem der ersten beiden Spiele, ist der Finaleinzug über die sogenannte Loser-Runde noch möglich. Die vier besten Teams spielen den Titel im Doppel-K.-o.-Modus aus. Bemerkenswert: Es haben sich dieselben vier Mannschaften wie im Vorjahr für die Endrunde qualifiziert.
Mixed-Team feiert Finals-Premiere
Für das Mixed-Team der Firecats ist die Teilnahme an den Finals eine Premiere. Als Bundesliga-Aufsteiger qualifizierte sich die Mannschaft als Dritter der Vorrunde für die Finalrunde der besten acht Teams.
Anders als bei den Frauen wird zunächst in zwei Vierergruppen gespielt. Die Firecats treffen dabei unter anderem auf München und Mainz und haben gute Chancen auf einen der beiden Halbfinalplätze.
„Jeder kann dort jeden schlagen, aber wir rechnen uns gute Möglichkeiten aus“, sagt Luca Bultmann, Mitglied des olympischen und paralympischen Förderteams D.2028 von D.SPORTS.
Dass der Weg zum Titel dennoch anspruchsvoll wird, weiß Bultmann: „Deutscher Meister zu werden, wird richtig schwer. Aber wir sind erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung unterwegs. Und die Form stimmt auch.“
Bis auf Vincent Muljadi und Cedric Winzen stehen alle Spieler zur Verfügung. Unabhängig vom Ausgang der Finals fällt das Saisonfazit bereits jetzt positiv aus: „Wir haben uns als Aufsteiger souverän für die Endrunde qualifiziert und über die gesamte Saison gute Leistungen gezeigt. Das kann uns keiner mehr nehmen“, sagt Bultmann. „Mit Blick auf die Stärke unseres Kaders können wir das Jahr bei der Endrunde jetzt noch krönen.“
