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Fußball

Die 5 Baustellen von Fortuna Düsseldorf

Das fehlt F95 noch, um den Traum von Liga 1 realisieren zu können. Eine Analyse von Norbert Krings.

30 Punkte nach 19 Spielen - das ist keine Bilanz, die jemals zuvor eine Mannschaft in die Fußball-Bundesliga geführt hat. Bei nur vier Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze lebt der Traum vom Aufstieg für die Fortuna aber weiter. Der Sprung in die Bundesliga ist für die Rot-Weißen weiter möglich. Fünf Baustellen muss der Verein dafür aber beseitigen.

Wer erwartet hatte, dass Fortuna Düsseldorf nach dem Relegations-Drama durchstartet und sich souverän am Ende der laufenden Saison den direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga sichert, wird wohl ziemlich allein mit seiner Vision gewesen sein. Die Erwartung hingegen, dass die umgebaute Mannschaft nach der bitteren Enttäuschung zunächst einmal eine tiefe Talsohle durchschreiten muss, hatten schon deutlich mehr Fortuna-Fans befürchtet. Wie es bei diesem Verein so üblich ist, so richtig entscheiden konnte sich die Diva vom Rhein für keinen der beiden Wege. Einem unerwartet guten Start folgten weniger schöne Momente.

Die Mannschaft hat auch jetzt - nach 19 Spieltagen - noch nicht wieder die Klasse und Qualität des Teams aus der Vorsaison. Doch immer wieder auf die bitteren Abgänge von hochkarätigen Leistungsträgern der Vorsaison hinzuweisen, ist inzwischen selbst der Trainer leid. Der Qualitätsunterschied machte sich vor allem bei der mangelnden Konstanz bemerkbar. Die Führungsspieler sind nicht in der Lage, den Ton auf dem Rasen so anzugeben, dass das Team auch Schwächephasen unbeschadet übersteht. Zu oft ist die Mannschaft in sich zusammengefallen. Immer wieder kommt es zu Konzentrationsschwächen, die die gesamte Teamtaktik in Frage stellten. Das konnte der Trainer in diesem Jahr auch nicht mit gezielten Einwechslungen unterbinden, so wie es im Vorjahr meist noch gelungen war.

10 Punkte aus zehn Spielen - Heimschwäche hat die Fortuna viele Punkte gekostet

Dass die MERKUR SPIEL-ARENA keine Festung mehr werden konnte, stellt für viele Anhänger das größte Problem dar. Fortuna weist in dieser Hinsicht genauso viele gewonnene Heimpunkte auf wie der Tabellenletzte Jahn Regensburg (10). Aber auswärts konnten sechs (!) Partien gewonnen, zwei unentschieden gestaltet werden und nur eine, die in Münster, ging verloren. So hat Fortuna immer noch Anschluss nach oben. Die sportliche Qualität der Heimgegner war sicherlich etwas höher als die in der Fremde. Schließlich konnten gegen die aktuell ersten vier Mannschaften der Zweitliga-Tabelle zuhause, Köln, Hamburg, Magdeburg und Kaiserslautern, nur zwei Punkte eingefahren werden. 

Nur was ist das Problem? An der Unterstützung der Fans liegt das sicherlich nicht. Das sind neben der mangelnden Konstanz die fünf großen Probleme des Teams bisher:


1. Erfolgreiche Dribblings sind Mangelware, etwas, was stark verbesserungswürdig - und nun wohl auch vermehrt möglich ist.

2. Zu wenig gewonnene Zweikämpfe, was Platz 10 in der Zweitligastatistik bedeutet.

3. Zu wenig Torschüsse, die gefährlich sind - trotz Platz drei bei den abgegebenen Abschlüssen aufs gegnerische Tor.

4. Flanken ins Nirgendwo - trotz Platz drei in der quantitativen Flankenstatistik im Ligavergleich.

5. Zu wenig Ballbesitz sowie Ballkontrolle und daher Probleme bei der Spielentwicklung - trotz starker Passwerte (hier Ligaspitze).

Auch Daniel Thioune hat seinen Anteil an der durchwachsenen Saison bisher

Dennoch gibt es Anzeichen, für Steigerungsmöglichkeiten, vor allem, weil die Mannschaft immer noch und wohl auch weiterhin über eine ausgezeichnete Moral verfügt. Zudem lassen das Potenzial und die individuelle Qualität von Myron van Brederode sowie Momo Kwarteng auf eine deutlich höhere Qualität der Offensive hoffen, weil auch Dawid Kownacki an Selbstbewusstsein zugelegt hat. Isak Johannesson, dem einzigen großen Lichtblick der Hinrunde, stehen nun Spieler zur Seite, die ein wenig Druck von ihm nehmen.

Der Trainer hat auch seinen Anteil an den schwankenden Leistungen. Oft genug ist an dieser Stelle auf die ständigen, teils unnötigen Wechsel der Startelf und die deswegen fehlenden Automatismen eingegangen worden. Zu lange war zudem das Spiel der Fortuna zu leicht zu dechiffrieren. Überraschende und kreative Ideen, die einen Gegner vor Probleme stellen, waren zu selten im Matchplan zu erkennen. 

Vielleicht hat Daniel Thioune mit dem Erfolg in Karlsruhe nun auch die Mannschaft in groben Zügen gefunden, die künftig ein wenig mehr Stabilität über 90 Minuten ins eigene Spiel bringt. Thioune wirkt immer noch wie der richtige Trainer an der richtigen Stelle, aber auch er muss sich hinterfragen und aus den Problemen der Hinrunde lernen.