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Das Foto zeigt eine enttäuschte DEG-Mannschaft auf dem Eis nach dem Play-off-Aus am 13. März gegen Landshut im PSD BANK DOME.

Foto: Kai Kuczera

Eishockey

DEG in der Zeitschleife

Viel Enttäuschendes und nur wenig Gutes in der Saison 2025/26.

Der Abstieg aus der DEL verursachte den x-ten Neustart in der jüngeren Klubgeschichte. Doch das erste Jahr in der DEL2 war ein schwieriges. Noch schwieriger als von vielen erwartet. Das ausgerufene sportliche Minimalziel wurde zwar erreicht, doch viel mehr Positives war nicht. Zu viel passte nicht zusammen. Die Veränderungen für 2026/27 werden entsprechend gravierend, während die Bilder zum Saisonende stark an die vorherigen Jahre erinnern.

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Lange Gesichter bei den Protagonisten auf dem Eis, sichtbare und hörbare Enttäuschung auf den Tribünen im PSD BANK DOME, entschuldigende Worte eines Verantwortlichen oder Mitarbeiters. Die Saisonenden der Düsseldorfer EG haben in der jüngeren Vergangenheit ein bisschen was von einer Zeitschleife – es fehlen eigentlich nur noch TV-Meteorologe Phil Connors und eben das Murmeltier aus Punxsutawney. Randnotiz: Wer „Und täglich grüßt das Murmeltier“ nicht kennt, könnte einen der freigewordenen Freitagabende dafür wunderbar nutzen.

Schauplatz Eisfläche im DOME: Vor einem Jahr musste Pressesprecher Frieder Feldmann nach dem letzten Hauptrundenspiel ans Mikrofon treten und Minuten nach dem sportlichen Abstieg eine Erklärung abgeben. Andere, die das sonst gerne tun, machten sich in diesem Moment unsichtbar. Nun kamen die Geschäftsführer Andreas Niederberger und Rick Amann und ergriffen das Wort. Das gehört sich auch so. Aber sowohl 2025 als auch jetzt wollten nur die Wenigsten etwas von all dem hören. Wieder war eine enttäuschende Saison zu Ende gegangen. Und wieder wurden große Veränderungen angekündigt. Alles auf Anfang – wie es bei der DEG häufig heißt und regelmäßig vor Spielbeginn aus den Boxen schallt.

Die Saison 2025/26 endete mit einem 3:7 gegen den EV Landshut und dem Aus nach zwei deutlichen Niederlagen in der „Best-of-three“-Serie in den Pre-Play-offs. Und der letzte Akt in der von der Geschäftsführung als „Übergangssaison“ bezeichneten Spielzeit spiegelte noch einmal alle Probleme wider, die die DEG mit sich herumschleppte und nie loswurde. Haarsträubende Fehler, Schwächen bei den Special Teams und mangelnde Effektivität in der Offensive. War also alles schlecht? Wirklich alles? Eher nicht. Hatte die Saison auch etwas Gutes? Vielleicht. Aber bestimmt nicht viel.

Bei genauerer Betrachtung fällt auf: Ganz so einfach funktioniert die Analyse des ersten Jahres in der DEL2 nicht. Doch es schweben große Fragen über dem Klub: Wie viele Neuanfänge werden es noch? Und wie viele gehen die treuen Anhänger noch mit? In den 14 Jahren wurde genau eine Play-off-Serie gewonnen. Zuletzt ging es immer weiter nach unten. Geduld und Leidensfähigkeit bröckeln. Da fragt man sich: Wie groß ist große DEG überhaupt noch? Antworten werden die nächsten Jahre liefern. Jetzt wirft D.SPORTS aber erst mal den Blick zurück – und dann einen voraus auf 2026/27.

Tabellarische Saisonvorgabe erreicht
Zunächst etwas Positives. Zumindest auf dem Papier. Denn die in Kürze zusammengestellte Mannschaft erreichte den von Niederberger und Amann von Anfang an ausgerufenen Tabellenplatz unter den ersten Zehn. Nach 52 Spielen, in denen es 25 Siege und 27 Niederlagen gab, stand die DEG auf Rang neun. Dass das Mittelmaß in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga nicht der Anspruch sein kann und soll, versteht sich in Düsseldorf von alleine. Aber mehr als Mittelmaß war diese Mannschaft 2025/26 eben auch nicht.

Spielerische Zielsetzung verpasst
Den Fans wurde ein Team versprochen, dass mehr Siege einfährt als Niederlagen kassiert, vor allem im heimischen PSD BANK DOME wieder Spaß am Eishockey macht und sich an jedem Spieltag den Hintern aufreißt. Doch das gab es nicht. Oder zu selten. Zwar war der Mannschaft um Kapitän Max Faber der Einsatz in den meisten Auftritten nicht abzusprechen, doch an vielen Abenden brachte die DEG zu wenig oder fast nichts aufs Eis, um den Funken auf die Ränge überspringen zu lassen oder limitierte Gegner zu bezwingen. Bis auf einige wenige Glanzlichter bewegte sich das sportliche Produkt meist zwischen Magerkost und schwer Verdaulichem.

Viel Zuschauerzuspruch
7.071 Fans besuchten durchschnittlich die Heimspiele. Das ist nach den 9.104 pro Partie aus dem DEL-Abstiegsjahr natürlich deutlich weniger, aber immer noch beachtlich. Nebenbei ist es der Topwert in der DEL2 in der es allerdings auch nicht viele große Hallen gibt. Die Düsseldorfer Eishockeyfans stellten jedenfalls wieder einmal ihre Leidensfähigkeit unter Beweis. Ob bei den Niederlagen im kleinen Derby gegen Krefeld, dem 1:6 im Spiel zum 90. Vereinsgeburtstag gegen Rosenheim oder bei zwei grottigen 1:4-Pleiten gegen Bietigheim. Und das sind nur einige Beispiele. Der Anhang ging den Neustart in der Zweitklassigkeit über weite Strecken klaglos mit und hatte gegen Ende hin wiederum jedes Recht zur Unmutsäußerung. Vor allem im Play-off-Heimspiel, in dem die Ultras nach Spielende „Wir wollen die Frauen sehen“ skandierten und damit das Frauen-Team der DEG feierten, welches im Gegensatz zu den Männern eine erfolgreiche Saison in ihrer 2. Liga hinlegte.

Seltsame Rochade
Kurz vor Weihnachten, nach nur sieben geholten Punkten aus zehn Spielen, nahmen die Verantwortlichen einen personellen Wechsel vor. Cheftrainer Rich Chernomaz wurde auf die Position des Sportdirektors befördert und für ihn übernahm Harry Lange hinter der Bande. „Der fortlaufende Blockbuster ,DEG macht DEG-Sachen‘ ist um eine Episode reicher“, schrieb die NRZ dazu. Zwei Tage zuvor hatten Niederberger und Amann Chernomaz noch das Vertrauen ausgesprochen, dann gab es den Wechsel und mit ihm die Erklärung, dass diese Rochade ohnehin geplant gewesen sei und nur vorgezogen würde. Seltsam mutete es allemal an. Mit Lange kamen die erhofften neuen Impulse. Der gebürtige Österreicher stabilisierte das Team, seine Worte und die Leistungen auf dem Eis erinnerten aber stets auch an die Fragilität dieses Teams. Lange wird als Cheftrainer für die Saison 2026/27 in Düsseldorf bleiben, zudem hat er seinen Einfluss in Sachen Kadergestaltung geltend gemacht.

Lichtblicke im Kader
Nein, die Kontingentspieler der Düsseldorfer EG in der Saison 2025/26 hatten nicht das Format der Topspieler aus Krefeld, Bietigheim oder Ravensburg. Aber Yushiroh Hirano (46 Scorerpunkte in der Hauptrunde), Erik Bradford (47) und Ture Linden (47) zählten bei der DEG trotzdem zu den positiven Erscheinungen. Mit Abstrichen galt dies auch für die Verteidiger Max Faber und Max Balinson sowie andere Stürmer wie Leon Niederberger, der bei keinem einzigen Wechsel auch nur eine Scheibe verloren gab.

Schattenmänner im Kader
Ob Goalie Ryan Bednard, erfahrene Verteidiger wie Emil Quaas und Kevin Maginot oder routinierte Stürmer wie Michael Clarke und Lucas Lessio. Zu viele Profis im Team erfüllten die an sie gestellten Erwartungen als Führungsspieler nicht. Anderen gelang dies nur teilweise. Der spät zusammengestellte Kader sah auf dem Papier zunächst ordentlich aus, offenbarte aber bereits frühzeitig in der Saison, dass er keine wirklich homogene Mannschaft war.

Ausblick: Wer geht?
14 Abgänge stehen bereits fest. Daniel Assavolyuk, Nick Baptiste, Ryan Bednard, Erik Brown, Michael Clarke, Joel Hofmann, Lucas Lessio, Ture Linden, Kevin Maginot, Kevin Marx Norén, Simon Thiel, Luca Tosto und Emil Quaas bekommen kein neues Arbeitspapier oder der Vertrag wird aufgelöst. Verteidiger Moritz Kukuk hat ein Angebot der DEG abgelehnt wird in die DEL wechseln. Weitere Abgänge sind nicht ausgeschlossen.

Ausblick: Wer kommt?
Bereits seit mehreren Wochen kursieren die Namen Brett Kemp (63 Scorerpunkte für Bietigheim) und Corey Mackin (58 Punkte, Crimmitschau) durch Foren und Social-Media-Accounts. Beide Stürmer würden Kontingentstellen im neuen Kader einnehmen. Mit Ville Järvelainen (41 Punkte, Rosenheim) könnte ein weiterer Angreifer von Format kommen. Järvelainen besitzt einen deutschen Pass. Darüber hinaus werden die jungen deutschen Stürmer Fabian Herrmann (Bremerhaven) und Matthias Pischoff (Dresden) gehandelt. Ein Verbleib von Yushiroh Hirano ist möglich, aber ist bislang noch nicht bestätigt – was Zweifel nährt.

Ausblick: Wie geht es weiter?
„Wir müssen mit dem eisernen Besen kehren“, sagte Harry Lange nach dem Aus gegen Landshut. Gesagt, getan. Der halbe Kader ist bereits weg – eine Bekanntgabe weiterer Abgänge könnte folgen. Für das neue Team benötigt die DEG aber nicht nur Kontingentspieler von gehobenem Format, sondern auch stabilerer deutsche Spieler die scoren können und Verteidiger, deren Fehlerquote geringer ist. Zudem braucht es eine echte Nummer eins im Tor. Viel Arbeit für Lange und Chernomaz. Aber der Großteil scheint bereits getan, denn der neue Kader ist nach Aussage des Trainers bereits so gut wie komplett.

Was es bei der DEG aber auch braucht, ist, dass der nächste Neustart passt. Denn jede Saison alles auf Anfang zu setzen, das funktioniert nicht (mehr). Nicht bei den Fans, nicht bei den Sponsoren. Die DEG wird 2026/27 nicht um den Aufstieg mitspielen. Aber ein Platz unter den ersten Sechs und schlichtweg ansehnlicheres Eishockey sind realistische Ziele. Nicht weniger muss es werden. Nicht weniger soll es nach eigener Aussage werden. Es wird schwer genug.

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