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4 – 14 – 34 – 78

Borussias Meistercoup und die beeindruckenden Zahlen dazu

Foto: BeLa-Sportfoto

von Tobias Kemberg

Borussia Düsseldorf hat sich erneut zum Deutschen Tischtennismeister gekürt. Die Mannschaft um Trainer Danny Heister setzte sich im Play-off-Finale der Tischtennis-Bundesliga mit 3:1 gegen den Dauerrivalen 1. FC Saarbrücken durch und feierte damit den vierten Meistertitel in Folge. Für Timo Boll, der im Sommer 2025 seine aktive Karriere beenden wird, war es der 14. Triumph in einem TTBL-Finale seit 2008 mit der Borussia – bei 14 Teilnahmen. Heißt: Stand Borussia mit Boll im Endspiel, gab es stets einen Sieg.

Bereits wenige Minuten nach Spielende brachte Danny Heister die Stimmungslage auf den Punkt: „Daran gewöhnt man sich nie“, stellte der Trainer von Borussia Düsseldorf fest – und meinte damit die Erfolgsserie seines Teams. Für den Rekordmeister war es die insgesamt 34. Deutsche Meisterschaft und der 78. Titel in der mit Erfolgen gespickten Klubhistorie.

„Die Saison ist für uns nicht gerade reibungslos gelaufen“, sagte Düsseldorfs Dang Qiu. „In den vergangenen Wochen aber haben wir wieder gut performt und freuen uns sehr, dass wir nun auch den Titel geholt haben. Darauf können wir sehr stolz sein.“ Die Hauptrunde der TTBL hatte Saarbrücken gewonnen, Düsseldorf landete mit deutlichem Rückstand auf Platz zwei. „Wir waren alle ziemlich angespannt“, erklärte Boll, „weil wir natürlich wissen, wie schwer es gegen Saarbrücken ist – und es war hier von Anfang an ein Hexenkessel.“

Boll vergibt sieben Matchbälle – Qiu macht alles klar

Nach dem Auftaktsieg von Qiu über Patrick Franziska hatte Boll im Duell mit Darko Jorgic nach 0:2-Satzückstand die Chance auf 2:0 zu stellen. Doch weder ein 10:5 im entscheidenden fünften Satz, noch zwei weitere Matchbälle in der Folge genügten dem 43-Jährigen, der nach dem 13:15 doch noch dem Gegner gratulieren musste.

„Hätten wir das Spiel wieder trotz mehrerer Matchbälle verloren, so wie das Champions-League-Finale, wäre es sehr bitter gewesen“, sagte Boll über seine Niederlage gegen Jorgic. „Dieses Mal war es zum Glück kein Totalschaden. Darko hat einige super Bälle gespielt, auch in höchster Bedrängnis.“

Weil Anton Källberg anschließend gegen Cedric Meissner gewann und Qiu im Topspiel des Tages gegen Jorgic die Oberhand behielt, hieß es letztlich 3:1 für die Borussia. „Die Saison war hart. Die Rückrunde nicht mehr so gut. Die Jungs waren oft auf Turnieren und nicht da oder hatten Jetlag. Aber jetzt haben wird das Finale gewonnen und das ist natürlich super. Ich bin sehr, sehr stolz auf die Mannschaft“, sagte Heister nach dem Gewinn des Double aus Pokal und Meisterschaft.

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